Das „Freie Wort“ berichtet am 23. Februar 2008 im Ressort Thüringen, dass der Bau der Müllverbrennungsanlage Zella-Mehlis zu den größten Verfahren, die bei der Erfurter Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Korruptionsfälle anhängig sind, gehört.

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, wurde das Unternehmen, das den Zuschlag bekommen hatte, vom Zweckverband aufgefordert, 40 Prozent der Kosten zu tragen, die einer bei der Vergabe unterlegenen Firma als Vergleich gezahlt wurden. Im Gegenzug soll die ausführende Baufirma um 200.000 Euro entlastet worden sein.