Die Tageszeitung „Freies Wort“ berichtet am 5. Januar 2007 über die Reaktionen zum Korruptionsverdacht im Zusammenhang mit dem Bau der Müllverbrennungsanlage in Zella-Mehlis.

Diejenigen, die nun umgehen müssen mit diesem Vorwurf, gaben sich schuld- und ahnungslos: auf der einen Seite die Martin GmbH in München als Generalauftragnehmer, auf der anderen Seite der Zweckverband für Abfallwirtschaft Südwestthüringen (ZASt).

Die Gegner der Müllverbrennungsanlage äußerten sich zufrieden über die Aufnahme der Ermittlungen. „Es ist wichtig, dass jedem Verdacht in dieser Richtung nachgegangen wird“, sagte Birgit Henkel vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Klaus Goedecke vom Verein für ein besseres Müllkonzept fügte hinzu: „Schon seit langem gibt es immer wieder Gerüchte, dass bei der Vergabe des Müllofens gemogelt worden sein könnte oder Einzelne einen Vorteil davon hatten. Das Verfahren ist jetzt die Chance, dies entweder aus der Welt zu schaffen. oder es zu beweisen.“ ...