Die Tageszeitung „Freies
Wort“ bereichtet am 29. September 2006, dass die Gegner des Müllofens jetzt ein
eigenes Gutachten zur Luftbelastung durch die Anlage in Auftrag geben wollen. Knackpunkt
des Müllanlagen-Standortes sind die vergleichsweise häufigen und lang
anhaltenden Inversionswetterlagen in der Region. Dann liegt eine Schicht kalte
Luft wie ein Deckel über den Talkesseln von Suhl und Zella-Mehlis, so dass sich
unten die Abgase ansammeln.
Ursprünglich sollte
zusammen mit der Stadt Suhl das Gutachten in Auftrag geben werden. Ein
entsprechender Beschluss des Suhler Stadtrates musste am Mittwoch auf Druck der
Rechtsaufsichtsbehörde im Landesverwaltungsamt Weimar wieder aufgehoben werden.
Die Müllofen-Gegner gehen trotzdem davon aus, dass Ende des Jahres schon erste
Ergebnisse ihres Gutachtens vorliegen können. ...