Abfall-Zweckverband im Kreuzfeuer

 

Petra Hardt, Vorsitzende des Vereins für ein besseres Müllkonzept kommentiert die gestrige Entscheidung der Verbandsversammlung des ZASt (Zweckverbandes Abfallwirtschaft Südwestthüringen) laut der Tageszeitung „Freies Wort“ vom 27.07.2006: „Ein Verband sollte sich gegenseitig beistehen und sich nicht gegeneinander ausspielen“.Die Verbandsversammlung hatte mit den Gegenstimmen der Suhler Verbandsräte beschlossen, die Deponie Goldlauter als Zwischenlagerstätte für den Müll zu nutzen.

Und das gegen den Willen des Suhler Stadtrates und des Ortschaftsrates Goldlauter-Heidersbach. „Wir haben offensichtlich schon die ZASt-Monarchie“, Petra Hardt kann ob der Durchsetzungsgewalt der Verbandsversammlung nur den Kopf schütteln. All das, was jahrelang im Vorfeld gelaufen ist, die Fehler bei der Ausschreibung, die Konsequenzen, die sich mit der Bauverzögerung ergeben, „all die Tricksereien“ – das soll nun allein die Stadt Suhl für alle ausbaden. In dieser Sache ist für die Vereinsvorsitzende das letzte Wort noch nicht gesprochen, auch aus rechtlicher Sicht nicht, aus moralischer schon gar nicht.