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| Antwort für Herrn Weiland |
| Eingetragen von: |
J. Weiprecht |
| Datum: |
10.11.2009 17.38 |
Werter Herr Weiland, Sie können davon ausgehen, dass wir Akteneinsicht in sämtliche, uns zur Verfügung gestellte Akten der Ermittlungsbehörden genommen haben. Deshalb können Sie davon ausgehen, dass auch eine anonyme Anzeige dazu geführt hat, dass staatsanwaltliche Ermittlungen aufgenommen wurden. Ich weiß genau, worüber ich hier schreibe. Zu öffentlichen Vermutungen, jemand aus unserer Region hätte den namentlich bekannten Anzeigenerstatter zu dieser Handlung "verführt", möchte ich mich nicht weiter äußern. Bezüglich der Immissionswerte stellt sich mir die Frage: Von welchen Grenzwerten für Immissionen von Thermischen Restabfallbehandlungsanlagen sprechen Sie? Meines Wissens gibt es da keine!
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| Stellungnahme |
| Eingetragen von: |
Weiland |
| Datum: |
26.09.2009 12.15 |
Sehr geehrte Frau Hardt, sehr geehrte Frau Weiprecht, sehr geehrte Besucher der Seite des Vereines
für ein besseres Müllkonzept,
Der Schriftwechsel zwischen Frau Hardt und Frau Weiprecht hat mich veranlasst, zu den aufge-worfenen Fragen kurz Stellung zu nehmen:
Eine anonyme Anzeige gegen Herrn Dr. Kummer, Herrn Weiprecht und Mitarbeiter des ZAsT gab und gibt es nach meiner Information nicht.
Der Anzeigeerstatter ist namentlich bekannt und aktenkundig und stammt im Übrigen nicht aus dem Verbandsgebiet, wohnt also nicht im Umfeld der MVA.
Selbst für den Fall, dass die MVA die Grenzwerte für die Emisionen einhält oder gar unterschreitet, heisst dieses noch lange nicht, dass die Grenzwerte für die Immisionen eingehalten werden.
Immisionen sind die Schadstoffeinträge, die aus der MVA letztlich im Boden, im Wasser und bei den Lebewesen wieder ankommen.
Aufgrund der Lage der MVA in einem Talkessel, der von den Höhenzügen des Thüringen Waldes umgeben wird, muss hier davon ausgegangen werden, dass die Grenzwerte für die Immisionen durch die MVA nicht eingehalten werden.
Ich verweise hier auf das Gutachten, welches der o.g. Verein in Auftrag gegeben hat.
Eine mechanisch-biologische Anlage wäre in der Tat die bessere Alternative gewesen.
Natürlich fallen auch hier Reste an. Diese können z.T. deponiert, zur Herstellung von chemischen Ausgangsprodukten verwendet werden oder aber verbrannt werde. Dabei ist aber so, dass nur ca. 50% der Abfallmenge verbrannt werden muss.
Hier bei uns wird der gesammte Abfall völlig unsortiert verbrannt. Niemand prüft nach, ob sich quecksilberhaltige Energiesparlampen oder Batterien im Müll befinden, diese werden ggf. mitver-brannt.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Weiland
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| Antwort |
| Eingetragen von: |
Jana Weiprecht |
| Datum: |
09.09.2009 19.20 |
Werte Frau Hardt, ich habe niemals Ihrer Bürgerinitiative unterstellt, eine anonyme Anzeige erstattet zu haben und werde dies auch in Zukunft nie tun. Ich habe auch nicht die Vermutung, dass diese Anzeige von Ihnen oder Ihren Mitstreitern kommt. Das möchte ich noch einmal ausdrücklich betonen!!! Unbewiesene Anschuldigungen öffentlich auszusprechen, ist auch nicht meine Art. Mit der Thematik der Müllentsorgung beschäftige ich mich schon 14 Jahre und nicht einseitig! Ich kann da also durchaus auch einiges an Wissen aufweisen, auch zu anderen Verfahren als der Müllverbrennung. Und wenn mir in Zukunft danach ist, werde ich vielleicht weitere Beiträge in das Forum einstellen, oder sind bei Ihnen nur Gegner der Müllverbrennungsanlage in Zella-Mehlis willkommen? Wenn sachliche Diskussionsbeiträge nicht gewünscht sind, dann müssen Sie solche Beiträgeschreiber natürlich ausladen! MfG Jana Weiprecht
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| Abschließende Antwort |
| Eingetragen von: |
Hardt, Petra |
| E-Mail: |
muellkonzept@gmx.net |
| Datum: |
06.09.2009 21.16 |
Sehr geehrte Frau Weiprecht,
Ihre wütende Reaktion nach außen können wir zwar verstehen, welche Wahl haben Sie schon, weisen aber die Unterstellung, wir wären Ursache Ihres Ärgers (anonyme Anzeige) zurück.
Hätten Sie sich in den letzten 10 Jahren für die Thematik interessiert, hätten Sie unsere fachlichen und sachlichen Argumente zur Kenntnis nehmen können. Auf dieser Web-Seite finden Sie außerdem zahlreiche sachliche Informationen. Ihre Reaktionen zeigen, dass es Ihnen niht um eine sachliche Argumentation zur Thematik Müllverbrennung und Bau der MVA Zella-Mehlis geht, auch nicht um Erkenntnisgewinn. Für diese Art der Auseinandersetzung suchen Sie sich besser ein anderes Forum. Mit freundlichen Grüßen Petra Hardt im Auftrag des Vorstandes
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| Klare Worte oder Beleidigungen |
| Eingetragen von: |
Jana Weiprecht |
| Datum: |
04.09.2009 16.38 |
Werte Frau Hardt, ihren Zeilen sowie früheren Beiträgen in diesem Forum könnte man entnehmen, dass in Ihren Augen sowohl der ZASt, Gutachter von offizieller Seite sowie die Genehmigungsbehörden (bewusst oder unbewusst) versagt haben und nur Argumente Ihrer BI und Gutachten Ihrer Fachleute die Wahrheit sagen. Glauben Sie das wirklich? Gehen Sie ernsthaft davon aus, dass eine Anlage, die so gefährlich ist, dass die Bürger wegziehen müssen, genehmigt und gebaut worden wäre? Von welchem Risikopotential sprechen Sie, auf Grund dessen Bürger aus ihrer Heimat wegziehen müssten? Die Daten der Anlage sind jedem zugänglich, schauen Sie sich die Emissionsdaten an, Sie werden sehen, die Grenzwerte werden sogar unterschritten. Die Anlagenbetreiber gehen ihren Aufgaben verantwortungsbewusst und gesetzeskonform nach, warum sollten die Menschen also fliehen? Das ist doch Panikmache Ihrerseits!
Ich freue mich, dass auch Leute wie Ben und Jasmin, die sich informiert zeigen, hier auch ihre Meinung vertreten. Leider bekommen sie auf ihre Fragen keine sachlichen Antworten, sondern werden sogar als Lobbyisten und Lakaien von Dr. Kummer beschimpft!
Das ist peinlich!
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| Klare Worte? |
| Eingetragen von: |
Jana Weiprecht |
| Datum: |
04.09.2009 16.37 |
Werte Frau Hardt, kurz zu mir persönlich: Ich fahre jeden Tag an der RABA vorbei und gehe in 3, 5km Entfernung meiner Arbeit nach. Ich bin also einen großen Teil des Tages in Sichtweite der Anlage, fühle mich trotzdem sicher und bin unabhängig von dem, Ihrer Meinung nach, sicheren Einkommen meines Mannes. Genauso unabhängig möchte ich auch meine persönliche Meinung äußern:
Ihre klaren Worte sind in meinen Augen Polemik, unbewiesene Anschuldigungen und persönliche Beleidigungen, hart an der Grenze des Erträglichen. Glauben Sie mir, ich weiß, woran mein Mann Freude hat und Müllverbrennungsgegner zu beleidigen und herabzuwürdigen gehört nicht gerade dazu! Sie beleidigen hier Menschen, die ihre Kraft und ihre Nerven darin investieren und dafür sorgen, dass u.a. der Inhalt auch Ihrer Mülltonne entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen entsorgt wird. Und dies nicht nach dem Prinzip: Bloß nicht vor meiner Tür, sollen doch die Menschen in Leuna oder Coburg sehen, wie sie mit unserem Müll klarkommen
Oder vielleicht Mechanisch-biologisch, und der Rest, der trotzdem noch verbrannt werden muss
Ich vermisse von Ihrer Bürgerinitiative Für ein besseres Müllkonzept ein besseres Müllkonzept, welches von Anfang bis Ende durchdacht und vielleicht sogar durchgerechnet ist! Anderen Fehler vorzuwerfen und sie für ihre Arbeit zu beleidigen, ist einfach. Sachlich gemeinsam nach Lösungen zu suchen, ist etwas anderes. Seien Sie froh, dass jemand diese unbeliebte Arbeit gemacht hat und die Müllentsorgung in unserer Region gesichert hat!
In meinem Brief ging es mir nicht um die Bitte um Mitleid, sondern um objektive und umfassende Berichterstattung! Warum konnte ich nie lesen, wie die über 13 000 Einwendungen zustande gekommen sind? Wussten alle, auch die Schüler an Schulen in sicherer Entfernung, die Formblätter unterschrieben haben, worum es eigentlich geht? Wofür wurden die Spendengelder verwendet und mit welchem Ergebnis? Was bewegt Menschen, andere Menschen mit Beschuldigungen, die sich nun auch offiziell als unwahr herausgestellt haben, anzuzeigen? Ich könnte mir vorstellen, dass auch solche Themen den Zeitungsleser interessieren und dies habe ich Herrn Wenzel auch noch einmal in einem persönlichen Schriftwechsel mitgeteilt.
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| Antwort |
| Eingetragen von: |
Hardt |
| E-Mail: |
muellkonzept@gmx.net |
| Datum: |
31.08.2009 22.31 |
Sehr geehrte Frau Weiprecht, können Sie sich vorstellen, wie sich Bürger fühlen, die vor ihre Nase eine Anlage mit solchem Risikopotential gesetzt bekommen, mit Behörden, die sich selbst kontrollieren und mit Leuten, wie Ihrem Mann, der Anlagengegner verhöhnte, Informationen nicht vollständig gab, falsche Informationen gab.
Im Zusammenhang mit dem Anlagenbau wurden bewußt veraltete Bevölkerungszahlen verwendet, Mengen falsch hochgerechnet, Bewerber ausgetrickst u.s.w. Können Sie sich in ihrem Haus in sicherer Entfernung und mit dem gesicherten Einkommen Ihres Mannes vorstellen, wie sich Betroffene fühlen, die aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit haben weg zu ziehen? Herr Wenzel ist im Zusammenhang mit einer objektiven Berichterstattung von Herrn Kummer bösartig beschimpft worden. Ihr Mann hatte stets große Freude, die Anlagengegner mal etwas vorzuführen, zu beleidigen, herabzuwürdigen. Das hat Sie offenbar nicht zu Mitleidsaufrufen bewegt, obwohl Sie wissen, wie viele aufrichtige Menschen private Zeit und viel privates Geld, Kraft und Nerven seit 10 Jahren in den Widerstand gegen diese Anlage investiert haben. Ihr Leserbrief war peinlich, deshalb haben wir nicht per Zeitung reagiert. In diesem Forum halte ich es für notwendig klare Worte zu sagen und ich wünsche Ihnen, dass Sie sich nicht täuschen. Hochachtungsvoll Petra Hardt
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| Der Rest von meinem Leserbrief |
| Eingetragen von: |
Jana Weiprecht |
| Datum: |
24.08.2009 19.38 |
Schade, es ging nicht alles mit einem Mal hin, also hier der 2. Teil:
Aus dem Bau einer eigenen Restabfallbehandlungsanlage im Verbandsgebiet hat kein Verantwortlicher des ZASt einen persönlichen Vorteil gezogen und von einem Gewinn an persönlichem Prestige kann ja wohl kaum die Rede sein, wenn man durch die Medien immer und immer wieder mit Korruption und unrechtem Verhalten in Verbindung gebracht wird. Persönliches Prestige haben die Handelnden in meinen Augen dadurch gewonnen, dass sie die Ermittlungen erhobenen Hauptes durchgestanden und aktiv unterstützt haben, sich auch von der schlechten Darstellung in der Öffentlichkeit nicht unterbuttern lassen, sondern ihre Aufgaben innerhalb des ZASt weiter nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen!
Ihr Argument, der Ruf der Tourismusregion würde leiden, wurde auch gerade in diesen Tagen entkräftet. Das Landesamt für Statistik hat in seiner jüngsten Pressemitteilung festgestellt, das u.a. die Übernachtungszahlen im Thüringer Wald im 1. Halbjahr 2009 gegenüber dem 1. Halbjahr 2008, also direkt vor der Inbetriebnahme der RABA, um 3% gestiegen sind. Auch sind die Übernachtungszahlen der Städte Oberhof und Zella-Mehlis in den letzten Jahren durch den Bau der Anlage und deren Betrieb nicht gesunken.
Mit ihrer Berichterstattung zu den strafrechtlichen Ermittlungen, werter Herr Wenzel, werden sie mit Sicherheit keinen Fairness-Preis gewinnen. Im Gegenteil, für Nachtreten gibt es in der Regel die gelbe Karte
In der Zukunft wünsche ich mir und vor allem den Menschen, über die Sie schreiben, eine faire Berichterstattung und keine einseitige Betrachtung der Tatsachen, damit sich die Leser selbst ein objektives Bild machen können!
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| Leserbrief |
| Eingetragen von: |
Jana Weiprecht |
| Datum: |
24.08.2009 19.37 |
Leider hat das Freie Wort meinen Leserbrief stark gekürzt, ich will ihn aber niemanden vorenthalten:
Zu: Die Zweifel werden ewig bleiben, angemerkt von Jens Wenzel
Warum wohl?
Weil durch die Art Ihrer Berichterstattung und den Umgang mit den betreffenden Personen immer wieder Zweifel unter die Leser gestreut werden!
Zwei Instanzen haben es abgelehnt, ein Verfahren gegen meinen Mann und seine Kollegen zu eröffnen. Und dies nicht, weil die Justiz nicht genug in der Hand hat, wie Sie es formulieren, sondern weil sie unschuldig sind. Damit sind die Entscheidungen des Landgerichtes Meiningen und des Oberlandesgerichts Jena auch kein Freispruch erster Klasse, denn es gab in diesem Zusammenhang niemanden freizusprechen.
Werter Herr Wenzel, der Verbandsvorsitzende des ZASt, Herr Landrat Müller, hat in der Werkausschusssitzung, über die Sie in Ihrem Artikel berichten, von den Belastungen der betroffenen Personen gesprochen. Können Sie sich vorstellen, wie man sich fühlt, wenn die persönlichsten Dinge bei einer Hausdurchsuchung, die u.a. auf Grund einer anonymen Anzeige durchgeführt wird, von fremden Menschen durchgesehen werden? Darüber habe ich bisher in Ihren Artikeln nicht ein Wort gelesen! Berichten Sie doch einmal darüber, warum erstatten Menschen Anzeige mit Vorwürfen, die sich als absolut haltlos erwiesen haben. Und warum z.T. anonym?
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| Anti-Atom-Demo |
| Eingetragen von: |
Ralf Göhring |
| E-Mail: |
info@bundjugend-thueringen.de |
| Datum: |
06.08.2009 14.25 |
Hallo liebe UmweltfreundInnen!
Vom BUND Meiningen und der BUNDjugend Thüringen wird derzeit ein Bus für die große Anti-Atom-Demo am 5.9. in Berlin organisiert.
Ihr wollt mitfahren?
Infos auf der Hauptseite: www.anti-atom.treck.de
Kontakt zum BUND vor Ort: www.bund.net/schmalkalden-meiningen
und unverbindliche Anmeldung über www.bundjugend-thueringen.de
Ich freue mich über Mitfahrer und eine gemeinsame, laute Demo!
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